1.000 Bäume
Salzburg, atmend. Ein Stadtteil als Wald.
„Moos“ ist nicht zufällig in unserem Namen. Wir wachsen leise, dort wo niemand schaut: in Hinterhöfen, auf Mauerresten, zwischen Schienen, an Bushaltestellen. Wir sind der Stadtteil, der sich selbst gestaltet — Baum für Baum, Gespräch für Gespräch.
Wir sind keine Behörde. Wir sind Anrainer:innen, die ihren Stadtteil ernst nehmen — als Ort, an dem Leben stattfindet. Nicht nur Verkehr, nicht nur Wohnen.
Stadtentwicklung beginnt mit dem ersten Spaten — und mit dem ersten Hallo. Wir pflanzen Bäume, weil sie Schatten geben. Wir reden miteinander, weil das ähnlich funktioniert.
Was wir hier tun, soll bleiben: Skulpturen im Park, Modelle im Schaufenster, Geschichten in den Köpfen, Wurzeln in der Erde.
Bäume, die wir gemeinsam in Salzburg gepflanzt haben.
Begonnen 2019 mit drei Birken in einem Hinterhof. Mittlerweile stehen unsere Bäume in 47 Höfen, an 12 Straßen und auf zwei Spielplätzen. Jeder hat einen Paten, jeder eine Geschichte. Das Ziel: 2.000 Bäume bis 2030 — Salzburg, atmend.
Wir arbeiten nicht in Plänen, sondern in Geschichten. Jedes Projekt antwortet auf eine konkrete Frage, die uns Schallmoos gestellt hat — und wartet auf die nächste.
Salzburg, atmend. Ein Stadtteil als Wald.
Reden ist Stadtentwicklung. Punkt.
Einmal im Monat öffnen wir die Tür der Paracelsusstraße 18/14 — und reden. Über Bäume, über Lärm, über Sehnsüchte, über Müll. Keine Tagesordnung. Manchmal Wein.
12 Werke. 1 Park. Eine offene Galerie.
Wo der Park früher leer war, stehen heute Werke regionaler Künstler:innen. Mit Graffiti, Stahl, Holz — und der Stille dazwischen.
1 : 500. Aus einem Stück Linde gefräst.
Schallmoos auf einem Tisch: jede Straße, jeder Park, jedes Eckhaus. Wir benutzen es bei Planungsgesprächen — und in der Volksschule, wenn Kinder verstehen wollen, wo sie eigentlich wohnen.
47 Stimmen. 47 Lieblingsorte.
Eine wachsende Sammlung kurzer Porträts. Wer wohnt hier? Was lieben sie? Was vermissen sie? Wir hören zu — und drucken es.
Ein Tag. Ein Stadtteil. Drei Bühnen. Und Mehlspeise.
Einmal monatlich öffnen wir die Tür Paracelsusstraße 18/14. Kein Vortrag, kein Powerpoint. Eine Frage, ein Raum, alle willkommen.
Plauderei buchen →mit Magistratsbeamtin Eva Hartlauer · und allen, die fluchen möchten.
mit Architekt Felix Wirth · Open Format · Karten an die Wand.
mit der Volksschule Schallmoos · und Kindern, die sprechen.
unsere drei Lieblingsthemen · ein Abend in drei Akten.
Drei von 47 Stimmen aus unserem Projekt „Mein Schallmoos“ — Geschichten, die wir mit unseren Nachbar:innen aufgezeichnet haben.
Ich bin hier 1962 geboren. Drei Jahre lang gab’s keinen Baum, der Schatten warf. Jetzt höre ich morgens Vögel.
Auf der Plauderei hab’ ich meine erste Salzburger Freundin gefunden. Ich bin Polin. Wir haben nicht mal viel gemeinsam — nur diesen Stadtteil.
Wir haben eine Eiche bekommen. Mein Sohn hat ihr den Namen Otto gegeben. Otto ist jetzt vier Jahre alt.
24 € im Jahr. Eine Stimme bei jeder Entscheidung. Ein Baum, der deinen Namen tragen kann.
Vereinsregister · ZVR 1234567890
Förderer und Freund:innen, die unsere Arbeit erst möglich machen.
Eine Idee für den Stadtteil? Eine Plauderei buchen? Eine Frage, die schon lange in dir hochkommt? Wir antworten — manchmal mit der Post, meistens per Mail.
„Liebe Schallmoos-Crew, …“